Campus Herrenhausen, Leibniz Universität, Hannover

Molekulare Pflanzenwissenschaften
Mit der Gestaltung der Aussenanlagen für den Neubau des Laborgebäudes für Molekulare Pflanzenwissenschaften bot sich die Chance einer Neuordnung des überkommenen Hinterhofes. Der baulich neu gefasste Raum wurde als nutzungsoffener Platz gestaltet, der als 'Verteiler' zwischen neuen und bestehenden Einrichtungen sowie als Entrée für das Laborgebäude fungiert. Im besten Sinne wurde ein neuer Ort im Campus gewonnen, der Studierenden, Beschäftigten und Besuchern als Treffpunkt und zum Verweilen dient und die informelle Kommunikation begünstigt. Die Oberfläche des Platzes bildet eine homogene Betonwerksteinfläche, die inmitten der Fahrverkehrsfläche aus Asphalt liegt. Sitzpodeste unter den bereits vorhandenen Bäumen gliedern den Platz und fördern den Aufenthalt.
Die Lichthöfe im Innern des Laborgebäudes sowie die im Osten und Westen angrenzenden Gartenflächen werden gärtnerisch angelegt. Auf Basis eines Grundmoduls sind unterschiedliche Gärten entstanden, die mit Sitzbänken zur Pausenerholung einladen.

Informationen

Landschaftsarchitekten
lad+  landschaftsarchitektur diekmann
Martin Diekmann

Mitarbeiter lad+
Katja Risthaus, Silvia Titze

Programm
Umgestaltung Universitätscampus,
Außenanlagen Laborgebäude

Größe 3.500 qm

Planung  2010 - 2015
Bauzeit  2013- 2015

Bauherr
Leibniz Universität Hannover
vertreten durch Staatliches Baumanagement, Hannover

Fotos
© Sören Deppe
© lad+