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Im Bau     Rosenplatz Osnabrück   |    Projektgröße 8000 qm   |   Bauzeit 2011 - 2012

Der bisher mehr als Durchgangsstraße denn als Stadtplatz wahrgenommene Rosenplatz erhält einen neuen Platzbelag aus Ortbeton. Die Fahrbahn kennzeichnet zukünftig ein Muster aus unterschiedlich rot eingefärbten Betonplatten, die in ihrer Farbigkeit auf die ursprünglich in Platzmitte vorhandenen Rosenbeete verweisen.

projekte | plätze | rosenplatz osnabrück

Platz gewinnen

Der Rosenplatz lässt sich heute nicht mehr als Platz begreifen: die über den Platz führend Durchgangsstraße erzeugt einen Verkehrsraum.
Die Vorstellung ist, dass der Rosenplatz nicht mehr als Straße, sondern als öffentlicher Platz wahrgenommen werden soll. Dessen Basis ist eine homogene Bodenplatte aus Beton,


die eine neue Platzhierarchie einführt und in der heterogenen Umgebung einheitlich in Erscheinung tritt. Ein Rosenmuster im Belag kennzeichnet die Fahrbahnflächen und verweist auf die ursprünglich in Platzmitte befindlichen Rosenbeete.
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projekte | plätze | klostervorlatz ebstorf

Altes Kloster auf neuem Grund

Die städtebauliche Neuordnung des Klosterquartiers Ebstorf bezweckt eine Verdeutlichung der Auffindbarkeit des Klosters für Besucher sowie eine Neuordnung der alltäglichen Verkehrsfunktionen.
Auf dem Klostervorplatz eröffnet sich dem Besucher ein stimmiges Bild von Kloster und Kirchenchor der St. Mauritiuskirche.


Der Platz erfährt mit der Neugestaltung eine flächige Großzügigkeit mit einer klar umrissenen Form, die damit gegenüber dem heutigen Zustand eindeutiger dem Kloster zuzuordnen ist. Der Domänenplatz erhält seine klare geometrische Platzform zurück, welche historisch bereits im 19.Jh. nachweisbar ist.
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projekte | plätze | raschplatz hannover

Der Platz als Bühne

Die tragende Idee für den Platz liegt in einer räumlichen und funktionalen Verbindung der Ebenen – verbindender Stadtboden oben und Passarelle unten – durch zwei großzügige Freitreppen, die den Ort zum Kommunikationsraum und zur Begegnungsstätte machen. Gleichermaßen wird der Zentralraum unten zur Bühne,


deren Wirkung sich primär nachts entfaltet wenn Lichtbänder im Boden das tagsüber wahrnehmbare Belagsmuster quasi umcodieren. Der Raum wird bewusst frei gehalten von Einbauten, ist funktionell nicht vorbestimmt und erlaubt vielfältige Möglichkeiten der Bespielung und Inszenierung.
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projekte | plätze | platz an der stadtbrücke, wolfsburg

Potenzial im Leerraum

Die Entwicklungen am Wolfsburger Nordkopf unterliegen einer ausgeprägten Eigendynamik. Der Platz an der Stadtbrücke, gestern noch Restfläche zwischen dem Science Center phaeno und dem Stadtwerke-Areal / Design Outlet Center, mutiert zum Entreé in die Innenstadt und städtischen Vis á Vis der VW-Autostadt.

Auftakt

Im Verlauf der Wolfsburger ′Stadtachse′ vom Klieversberg zum Schloss, bildet der neue Stadtplatz eine Art Brückenkopf von der Fußgängerzone Porschestraße in die Autostadt. Der zum Mittellandkanal nach Norden leicht ansteigende Platz ist zukünftig Endpunkt einer Platanenallee aus der Porschestraße.  [...pdf]

projekte | plätze | bahnhofsplatz wolfsburg

Revitalisierung Bahnhofsplatz

Neue städtebauliche Entwicklungen, wie der Bau des Phaeno auf der Ostseite des Bahnhofsplatzes, machen eine Revitalisierung des erst vor wenigen Jahren erstellten Platzes erforderlich.
Ziel der Maßnahmen ist eine Verbesserung der Aufenthaltsqualität und eine räumliche Fassung des Platzes nach Osten. Dieses wird mit einem lichten Baumhain aus Gleditsien erreicht, die sich,


der Lesart des Raumes als Stadtlandschaft entsprechend, in freier Anordnung auf der östlichen Platzhälfte gruppieren. Am Fuß der Bäume sind parallel zum Bahnhofsgebäude ausgerichtete Banklinien angeordnet, die den Aufenthaltscharakter des Platzes stärken und zum Verweilen einladen sollen.  [...pdf]

projekte | plätze | marktplatz königslutter

Vom Durchgangsraum
zur Begegnungsstätte

Der mittelalterliche Marktplatz der Stadt Königslutter bildet das historische und wirtschaftliche Zentrum im Weichbild der Stadt. Die Umlegung der bisher über den Platz führenden Bundesstraße (B1) ermöglichte eine umfassende Neugestaltung. Wunsch war es vielfältige urbane Nutzungs- und Aufenthaltsqualitäten zu schaffen.


Zudem sollte sich die Verkehrsführung in besonderer Weise an den Erfordernissen der Fußgänger und Radfahrer orientieren. Eine durchgehende Oberflächengestaltung, die zum Flanieren einlädt, ersetzt heute auf dem Marktplatz das alte Bürgersteig-Fahrbahn-Profil. Vor den angrenzenden Cafés und Restaurants entsteht Platz für Außengastronomie.  [...pdf]

projekte | objektplanung | conti-campus

Konzept

Die Freiraumgestaltung sieht eine ′Umcodierung′ der vorhandenen Flächen vor, d. h. der befestigte Platz wird zu einem Rasenplatz und die Fläche unter den Bäumen wird mit Kies versehen. Durch die Inversion der Beläge ist es möglich, die Begrünung zu intensivieren und gleichzeitig mehr Fläche für Aneignungsmöglichkeiten zu schaffen.


Für den zentralen Bereich des Innenhofes wird ein Rasenpodest vorgeschlagen, das als ′Lunch Lawn′ Studierenden und Hochschulangehörigen vielfältige Möglichkeiten zum Treffen, Verweilen, Kommunizieren und zur Erholung bietet.
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projekte | objektplanung | campus bodenkunde

Campus Bodenkunde

Der Neubau des ′Campus Bodenkunde′ bietet zahlreichen Studierenden Hörsaal- und Versuchsräume. Im Zuge der Umgestaltung werden auf dem Campus neue Außenräume für die Studierenden und Mitarbeiter geschaffen.


Gehbänder verdichten sich zu den Rändern bzw. nach Norden hin zu den Erschließungsflächen der Gebäude auf dem ′Campus Bodenkunde′. An den Gehbändern sind jeweils Sitzlinien angegliedert, die den Studierenden Aufenthaltsmöglichkeiten auf dem Rasenparterre bieten.  [...pdf]

projekte | objektplanung | telekom campus bonn

Telekom Campus Bonn

Dem übergeordneten Leitgedanken des ′Campus′ folgend präsentieren sich die Außenanlagen des Areals als grünes Feld, in welches die einzelnen Baukörper des Ensembles eingebettet sind. Die begrünten Höfe des Campus sind auf Sockelniveau aus dem Terrain herausgehoben.


Die Übergänge gestalten sich im Osten weich in Form von Rasenstufen und auf der Erschließungsseite im Westen hart, durch Treppenanlagen mit eingeschnittenen Rampen.  [...pdf]

projekte | objektplanung | die neue südstadt, hannover

Urbanes Pattern

Die städtebauliche Konfiguration des Wohnquartiers erzeugt eine Folge von offenen, miteinander verbundenen ′Höfen′, deren Gestaltung eine Neuinterpretation des begrünten Innenhofes verlangt.
Basis der Freiflächengestaltung ist ein urbanes Pattern, das durch Übertragung und Abstraktion

der Baustruktur auf das Bodenmodul entsteht. Durch eine entsprechende ′Ausfachung′ des Musters, in der unterschiedliche hohe Pflanzpakete eine wesentliche Rolle spielen, werden andere Orte und Räume innerhalb des Quartiers gebildet.
Die Wohnungen im Erdgeschoß erhalten einen kleinen Gartenraum, der variabel und individuell bemessen werden kann.  [...pdf]

projekte | objektplanung | max-ernst-museum brühl

Neuer Garten auf historischem Grund

Das Max Ernst Museum befindet sich auf historischem Gartengrund, bestanden mit einem ehemaligen Tanzpavillon, am Rand des Brühler Schlossparks. Südlich angrenzend ist eine historische Reitbahn bekundet, von der einige der


kreisförmig gepflanzten Linden noch heute erhalten sind. Das Grundstück selbst wird von ausgewachsenen Baumbeständen an dessen Rand bestimmt.  [...pdf]

projekte | parkanlagen | schloss homburg, außenanlagen

Kulturlandschaft Homburger Ländchen

Das Bergische Land erfährt im Homburger Ländchen eine einzigartige landschaftliche und kulturgeschichtliche Verdichtung: inmitten des idyllischen Landschafts-Patchwork thront das Schloss Homburg als Wahrzeichen. Neben dem kleinteiligen Mosaik aus Feld, Wald und Wiese
und der vielgestaltigen Topographie kennzeichnen siedlungs- und industriegeschichtliche

Zeugnisse die Kulturlandschaft des Homburger Ländchens. Für das Erlebnis im Homburger Ländchen ist es von wesentlicher Bedeutung die kulturlandschaftlichen Besonderheiten wieder in das Bewusstsein zu rücken und erlebbar zu gestalten. Hierzu muss das Schloss als Wahrzeichen und Bezugspunkt der räumlichen Orientierung wieder weithin sichtbar und erfahrbar werden.
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projekte | parkanlagen | landschaft auf zeit, wolfsburg

Vis à Vis des Bahnhofs

Mit dem Programm ′Landschaft auf Zeit′ wird das Ziel verfolgt, die Potentiale von Brachen in der nördlichen Innenstadt Wolfsburgs zu aktivieren, indem diese mit geringen Mitteln als temporäre Parkanlagen für die Öffentlichkeit nutzbar gemacht werden.
Eine erste Etappe ist die Baulücke gegenüber dem Bahnhof.


Das Vis à Vis nimmt mit der Bahnhofspassage eine wichtige Wegeverbindung in die Stadt auf. Es ist daher essentiell hier Gesicht zu zeigen und sich nicht im Hinterland von Brachen zu verlieren. Mit Monte und Mulde befindet sich dort jetzt ein Landschaftsbauwerk, dass Raum bildet und neue Begabungen am Ort weckt.  [...pdf]

themen | stadt | ennepepark gevelsberg

Vom Kraftwerk zum Stadtpark

Mehr als 100 Jahre Industriegeschichte münden in einen Stadtpark in unmittelbarer Nähe der Innenstadt. Vis a vis zum Rathaus der Stadt Gevelsberg entsteht ab 2005 auf einem ehemaligen Kraftwerksgeländes der Ennepepark, welcher erstmalig einen Zugang zum Flußufer der Ennepe inmitten der Stadt bietet.


Mit dem Ennepestrand wird ein Teil des kanalisierten Flussufers geöffnet und naturnah gestaltet. Kiesterrassen, Wiesenflächen und ein lichter Baumhain prägen einen landschaftlichen Park unter Einbeziehung von Relikten der vormals industriellen Nutzung.
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themen | stadt | revitalisierung bochumer straße gelsenkirchen

Stadt als Prozess

Im Plangebiet muss die Gleichzeitigkeit von Wachstum und Schrumpfung in unmittelbarer gegenseitiger Nähe gesteuert werden. Das Konzept beruht auf einer strategischen Differenzierung und Zuspitzung vorhandener Qualitäten und Zustände. Die Bochumer Straße wird als Lebensader des Quartiers reaktiviert: als Begegnungszone fußgängerfreundlich

gestaltet, soll die ehemalige ′Prachtstraße′ zum Initial neuer Nutzungen werden. Aufweitungen im Querschnitt schaffen Buchten, die sich als Aufenthaltsort, Treffpunkt, Grüne Oasen und temporäre Spielstätten eignen. In der zweiten Reihe ermöglicht eine sukzessive Qualifizierung der Innenhöfe neue Freiraumqualitäten, die vom Gemeinschafts-Park bis zum individuellen Mietergarten reichen.  [...pdf]

themen | stadt | marktplatz langenhagen

Profilierung der Stadtmitte

Das Zentrum Langenhagens ist noch nicht fertig gebaut! Die ablesbaren Etappen der Stadtentwicklung, fehlende Raumbegrenzungen sowie minder genutzte Baugrundstücke werden als problematisch empfunden. Erscheint die Stadtmitte äußerlich eher heterogen, erweist sich das Innere als funktionierendes Raumkontinuum von hoher

Gestaltqualität, das als ′Gute Stube′ gelebt wird. Hier gilt es die vorhandenen Qualitäten zu sichern und zu entwickeln. Insbesondere das Ensemble Markt- und Rathausplatz soll als verbundene Raumfolge räumlich gestärkt und baulich aufgewertet werden. Auf dem Marktplatz wird die Dualität zwischen urban genutzter Platzfläche und einem räumlich abgesetzten Baumhain als prägende Qualität entwickelt.  [...pdf]

themen | stadt | boulevard für oldenburg

Stadt_Raum gewinnen!

Die Umwandlung des Verkehrsknotens Lappan zum Platzraum wird gleichermaßen zum Antritt für einen neuen Boulevard in Oldenburg: Dem kanalisierten Flusslauf der Haaren, bisher ein vernachlässigtes innerstädtisches Vakuum, wird eine Wandlung hin zum innerstädtischen Boulevard zugetraut.


Dieser Boulevard, an der Nahtstelle zwischen Altstadt und Bahnhofsviertel, hat das Potenzial, sich zu einem lebendigen öffentlichen Raum mit hoher Aufenthaltsqualität zu entwickeln und so zum Zielpunkt zwischen den beiden Hälften des Stadtkerns zu werden.  [...pdf]

themen | stadt | leitbild region bern, schweiz

Bern rUrban

Der Verein Region Bern (VRB), getragen von der Hauptstadt und 27 Umlandgemeinden, hatte 2005 eine internationale Ideenkonkurrenz ausgeschrieben, zu der drei Teams eingeladen wurden. Aufgabe der Teams war es, im konkurrierenden Verfahren ein einprägsames Leitbild für die räumliche Entwicklung der Region


in den nächsten 25 Jahren zu entwickeln. Das Konzept Bern rUrban erkennt in der vorgefundenen Durchdringung von Siedlungsraum und Landschaft die wesentliche Qualität einer zukünftigen Entwicklung und macht die Landschaft zum Ansatzpunkt der räumlichen Qualifizierung in der Stadt_Region.  [...pdf]

themen | stadt | olten südwest, schweiz

Landschaft durch Stadt!

Auf dem Gelände eines 28 Hektar großen Kieswerkes soll in den nächsten Jahren ein neuer Stadtteil entstehen. Die Nähe zur Innenstadt bietet beste Voraussetzungen für eine Stadt-Fort-Schreibung, doch die Flächen liegen jenseits der Demarkationslinie städtischer Identität:


Das Kieswerk entstand vor der Stadt und hinter Barrieren, war Landschaftsabbau, liegt ′außen vor′. Die Abgrabung hat ein autarkes Geländerelief hinterlassen. Hangkanten und Wälle bilden heute die markante Randfassung eines abwesenden Kontextes. [...pdf]

themen | landschaft | sportpark kiel gaarden

Park in BeWegung

Ein das gesamte Areal vernetzendes Wegesystem macht den Sportpark als ′Bild′ sichtbar und erlebbar. Das signifikante Wege_Netz verbindet die einzelnen Einrichtungen im Sportpark und fungiert gleichermaßen als Katalysator für die Aktivierung der heute unterbestimmten Zwischenräume.[...]

Mini_Landschaften

Im zentralen Bereich entstehen aus der Überschneidung paralleler Wegetrassen Zwischenräume, die sukzessive zu unterschiedlichen Mini_Landschaften entwickelt werden. Das Nebeneinander eines vielfältigen Freizeit- und Erholungsspektrums lässt verschiedene Generationen, Gruppen und Kulturen an dem zentralen Ort teilhaben.  [...pdf]

themen | landschaft | wettbewerb fliegerhorst oldenburg

Artefakt im Landschaftsnetz

Die existierende Landschaft ist das Ergebnis der vielfältigen funktionellen Zonierung und kulturhistorischen Tradition. Die kleinteilige, von Hecken und Bäumen gesäumte Parzellenstruktur bildet den Gliederungsmaßstab sowohl der Oldenburger Landschaft, als auch der Siedlungsbereiche.


Vor diesem Hintergrund ist das Flugfeld ein gigantischer Leerraum, ein blinder Fleck in der idealtypischen Kulturlandschaft. Die funktionalistische Ruine ist bedeutungslos geworden und deshalb per definitionem ein ′Anderer Ort′.  [...pdf]

themen | landschaft | wettbewerb masterplan emscher zukunft

Emscher_Mäander

Wie kann ein 62 km langer Abwasserkanal zu einem schönen Fluss mutieren, zu einem attraktiven Ost-West-Grünzug im Emscher Landschaftspark werden? Wir vertrauen auf die Kraft des kanalisierten Flusses und akzeptieren dessen geradlinigen Verlauf als ein funktionierendes Zeugnis der Industriekultur.

Unser Augenmerk gilt der Verflechtung des Flusses mit den Randbereichen. Mit punktuellen Interventionen im Verlauf, gezielten Aufweitungen und einer konsequenten Qualifizierung der ′blinden Flecken′ entlang der Emscher entsteht ein Spannungsbogen aus Vorhandenem und Neuem mit einem Höchstmaß an regionaler Identität.
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themen | landschaft | halde norddeutschland

Auf dem Weg zum Regionalpark

Entwicklung eines Gestaltungskonzeptes für die Halde Norddeutschland und ihr regionales Umfeld. Durch die Entwicklung territorialer Identitäten findet eine Qualifizierung der industriell geprägten Kulturlandschaft statt.


Die Projektion von Natur-Vor-Bildern auf die vorhandene Landschaft sind als Konzentrationsspuren von neuen freizeitorientierten Entwicklungen lesbar.
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wettbewerbe | eingang und bärenanlagen zoo frankfurt

Ankommen

Um der Ankunft Raum und dem Zooeingang Präsenz zu geben, ist eine weitgehende „Entrümpelung“ der Einbauten, dichten Vegetation und Einfriedungen notwendig. Der Platz wird als Erweiterung des öffentlichen Raumes mit Verteilerfunktion für Zoo und Theater gestaltet, der maßgeblich von der Öffnung zum Brehmplatz profitiert.

Zooeingang und Bären

Das Konzept zielt auf eine Symbiose zwischen gebauter Stadtkante und natürlicher Landschaft. Eingangsgebäude sowie Bärenanlagen sind Bestandteil einer Landschaft. Die Schichtung der Ebenen, eine gewisse Unschärfe zwischen Innen und Außen, Boden und Wand vergrößern die erlebbare Oberfläche auf dem begrenzten Grundstück. [...pdf]

wettbewerbe | bahnhofsplatz frankfurt am main

Platz aus einem Guss

Bahnhof und Stadtquartier sollen durch eine offene, weite Platzfläche wieder miteinander verbunden werden. Durch Verlagerung der Straßenbahn auf den Platz, steht den derzeit kanalisierten Funktionen künftig ein in seiner ganzen Dimension nutzbarer Platz zur Verfügung, der vielfältige Bewegungsrichtungen ermöglicht.

Platz mit Aufenthaltsqualitäten

Essentielle Voraussetzung für einen lebendigen Bahnhofsplatz ist eine Aktivierung der Platzränder. Das schnelle und vielschichtige Treiben auf dem Platz lässt sich vom Rand aus beobachten. Terrassen vor dem Bahnhof bilden Orte der Langsamkeit und Möglichkeit zum informellen Aufenthalt. [...pdf]

wettbewerbe | fußgängerzone weltkulturerbestadt goslar

Goslarer Profil

Idee für die Umgestaltung des öffentlichen Raumes ist die Übertragung der Stadtstruktur auf das Bodenmodul. Das für Goslar prägende, durch die Topographie bedingte Straßensystem aus ′Rückgrat- und Rippenstraßen′ wird in seiner Bedeutung und Hierarchie ablesbar gestaltet. Als Basis und verbindendes Element fungiert ein einheitlicher Stadtboden, der auf subtile Weise gegliedert ist.

Kirchhöfe

Die Marktkirchhof und der Jakobikirchhof sind als autonome, begrünte Orte im Raumgefüge der Altstadt hervorgehoben. Heckenstrukturen aus geschnittenen Buchsbäumen zeichnen das Raumvolumen der ehemaligen Friedhöfe nach. Im Umgriff der Kirchen entsteht eine mit dem Stadtraum verwobene Struktur, die den Kirchen Raum gibt und die sakrale Aura der Begräbnisstätten memoriert. [...pdf]

wettbewerbe | nds. staatskanzlei und landesmuseum, hannover

Platz gewinnen

Um der Bedeutung der Staatskanzlei gerecht zu werden, wird ein Vorplatz geschaffen, der dem Portal eine Basis und der Vorfahrt Raum gibt.
Die Staatskanzlei wird so aus der derzeitigen ′Vorgartensituation′ in den öffentlichen Raum gerückt, ohne diesen unangemessen zu dominieren. [...]

Park wiederherstellen

Das Museumsgrundstück vis-à-vis soll gemäß seiner Bedeutung als Bestandteil des historischen Maschparks gestaltet werden. Rasen wird zum verbindenden Element und zur Basis für unterschiedliche Raumkomponenten. Das Rasenparterre wird durch Bäume und Gehölzgruppen an den Eckpunkten strukturiert.  [...pdf]

wettbewerbe | fußgängerzone bad bevensen

Raumkontinuum und zentraler Platz

Mit der Gestaltung von Fußgängerzone und Kirchplatz sollen das räumliche Rückgrat wieder im historischen Weichbild der Stadt kenntlich gemacht und die Identität prägenden Elemente verankert werden. Die dreiteilige Flächengliederung der Fußgängerzone wird als prägendes Gestaltelement der Altstadt fortgeschrieben, wobei Gehbänder die lineare Ausrichtung zum Kurpark betonen.

Ausbuchtungen sind als kleine autonome Plätze gestaltet; eine niveaugleiche Fläche ersetzt das alte Bürgersteig-Fahrbahn-Profil.Der zentrale Kirchplatz übernimmt die Funktion eines Gelenkes im Raumgefüge, fungiert als Treffpunkt sowie Verteiler und bietet Raum für Veranstaltungen und Märkte. Eine Reihe Steinstelen, aus denen Nebel hervortritt, akzentuiert die Wegeachse zum Kurbad.  [...pdf]

wettbewerbe | umfeldgestaltung probsteikirche meppen

Topos Kirchplatz

Der Kirchplatz ist ein besonderer Ort in erhabener Lage: er hat die Funktion eines Gelenks im Stadtgefüge und ist gleichermaßen entrückter, kontemplativer Ort, der bewusst aufgesucht wird. Um die Bedeutung des Kirchhügels wieder kenntlich zu machen, soll die einfriedende Mauer freigelegt und der Platz neu gestaltet werden. [...]

Shared Space

Die angrenzenden Straßen sollen im Sinne des Shared Space niveaugleich gestaltet werden. Eine homogene Klinkerfläche unterstreicht den verkehrsberuhigten Charakter, steht doch das Material in Meppen gleichsam für Fußgängerfreundlichkeit.
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wettbewerbe | friedrich-ebert-platz, leverkusen

Im Schnittpunkt der Stadtachsen

Der Friedrich-Ebert-Platz bildet ein Raumgelenk zwischen Fußgängerzone und historischer Stadtachse. Als Rathausplatz und Entrée der Rathaus-Galerie ist er ein wichtiger öffentlicher Veranstaltungsraum.
Der Platz präsentiert sich als offener, sparsam möblierter Stadtplatz, dessen Verankerung


im Schnittpunkt wichtiger Stadtachsen auf subtile Weise in der Oberflächengestalt spürbar wird: die Ausrichtung des homogenen Belages folgt der Flucht der angrenzenden Fußgängerzone, während Gliederungsbänder in Nord-Südrichtung die Achse der Friedrich-Ebert-Straße betonen.
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wettbewerbe | fußgängerzone und marktplatz göttingen

Vorhandene Qualitäten entwickeln

Ihre Bedeutung gewinnt die Fußgängerzone aus dem Spannungsfeld zwischen historischem Gewand und heutigen Anforderungen, zwischen Kultur und Kommerz. Das prägende Charakteristikum der Weender Straße ist die gewachsene räumliche und historische Kontinuität im Stadtgefüge. Dementsprechend wird die Fußgängerzone als zusammenhängender Fließraum aufgefasst in dessen

Verlauf die beiden Plätze Jacobikirchhof und Marktplatz Identität stiftende Anker bilden. Ein durchgängiger, homogener Belag soll sich von Wand zu Wand spannen und den ehemaligen Straßenraum in der Art einer Platzfläche zusammenhalten. Von jedem angrenzenden Haus ausgehend, erstrecken sich ′steinerne Teppiche′ in die Mitte der Straße und formulieren so einen einheitlichen Stadtboden, der aus den Rändern erwächst.  [...pdf]




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